Wie Ihr Wortschatz Ihr Leben verändert

Der Talmud lehrt: Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Diese Handlungen werden zu Gewohnheiten und letztlich wird so das eigene Leben geformt. Demnach spielt der Wortschatz eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es um Lebenseinstellungen geht.

Das sagen auch Bestsellerautoren wie Anja Förster und Peter Kreuz. Ihr neues Buch hat den prägnanten Titel „Nein“. Untertitel: „Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können“. Die Autoren meinen zu Recht, dass Neinsagen zu mehr Selbstbestimmung führt. Ein anderes erfolgreiches Buch heißt „die Fuck it-Lösung“. Es verspricht ebenfalls einen „praktischen Weg zu innerer Freiheit“. Sich öfter mal die zwei Wörtchen „Fuck it“ zu sagen soll demnach zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude führen.

Zugegeben, der Weg zu einem besseren Leben mit diesen Kurzsätzen hört sich zu einfach an. Aber es steckt viel dahinter. Überlegen Sie zum Beispiel, wie oft und in welchem Zusammenhang Sie das Wort „müssen“ benutzen. Vielleicht wenn Sie sagen. „Ich muss morgen arbeiten; ich muss noch dies und jenes fertig machen.“ Wenn Sie „müssen“ durch „dürfen“ ersetzen, machen Sie sich weniger Druck, denn „müssen“ bedeutet „gezwungen sein“– und suggeriert damit eine Verpflichtung. Aber einmal unter uns: Es ist doch schön, lernen oder arbeiten zu dürfen.

 

Und hier der Auszug aus dem Talmud, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Außerdem noch dieses Zitat von René Borbonus aus dem Gesicht „Achte auf deine Worte“

Worte formen Beziehungen.
Und auch wenn es dich bedrückt;
sie entscheiden dadurch über Glück und Unglück.
Worte weisen dich in deine Schranken oder
lassen dich Gedanken tanken.

Und das vollständige Gedicht:

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