Archive of ‘denken’ category

#muttertagswunsch und #vatertagswunsch – Was wir uns wünschen

„Mütter und Väter machen bessere Arbeit!“ sagt Jutta Rump, Professorin für Personalmanagement. Warum sich Familienfreundlichkeit für Unternehmen finanziell lohnt, erklärt sie in einem Artikel auf FAZ net. Der Zeitpunkt für die Realisierung für einen #vatertagswunsch und #muttertagswunsch ist günstig!

Hier meine Wünsche und die einiger anderer twitternder Mütter und Väter, die auch meine Wünsche sein könnten: (mehr …)

Offener Brief an den Karlsruher Gemeinderat

Sehr geehrte Stadt­­rä­tin­­nen und Stadträte,

ich möchte Sie gerne fragen, wie viel Geld Sie in die Hand nehmen müssen, um arbeiten gehen zu können? Mein Mann und ich müssen 500 Euro jeden Monat für die Kinderbetreuung unserer beiden Kinder im Alter von 2 und 3,5 Jahren bezahlen, damit wir einer Erwerbsarbeit nachgehen können. Und ich frage mich, warum kinderlose Menschen keine 500 Euro in die Hand nehmen müssen, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Hier sehe ich eine große Gerechtigkeitslücke.

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Es lohnt sich doch!

Wer mich kennt weiß, dass ich mich schon des Öfteren gefragt habe, warum Menschen eigentlich Kinder bekommen. Denn mit meinem jetzigen Kenntnisstand ist es einfach sehr mühselig und nicht unbedingt schön, Kinder zu haben. Man liest wohl darüber hinweg im Vorfeld!? Man redet wohl nicht mit Eltern von Kleinkindern und weiß deshalb nicht, was da auf einen zukommt!?

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Was 2015 los war – ein Rückblick mit Ausblick

„Neue Talente.“ nannte der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan die Flüchtlinge. „Das ist doch wunderbar!“ meinte er zur Chance in der Krise. Daimler-Chef Dieter Zetsche ging weiter und redete von den Flüchtlingen, die die „Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder“ sein könnten. Letzte Woche hat der einmillionste Flüchtling die Grenze nach Europa überschritten (ohne Balkan-Flüchtlinge mitgerechnet). „Flüchtlinge“ ist auch zum Wort des Jahres 2015 gewählt worden. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt jedes Jahr Wörter und Wendungen, die das Jahr aus politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht sprachlich bestimmt haben.

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Talente in hoher Stückzahl

„Neue Talente.“ Nennt der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan die Flüchtlinge. „Das ist doch wunderbar!“ meint er zur Chance in der Krise. Er könnte auch sagen: „Wo liegt das Problem?“

Ja wo liegt denn eigentlich das Problem?
 
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Rosa oder Hellblau? Warum es mehr als zwei Antworten geben muss

Wenn es um Geschenke für Babys und (Klein-)Kinder geht, sind die Schenkenden nicht gerade kreativ. Glückwunschkarten sind entweder in rosa oder blau gehalten. Und wer nicht weiß, was er oder sie dem kleinen Knopf schenken soll, greift zum Auto für ihn und zur Puppe für sie. Die Verpackung bildet ja zum Glück ab, für wen das Geschenk gedacht ist. Das erleichtert die Geschenkewahl. Und die Kleinen freut‘ s. Die rosa-blaue Kinderwelt trennt von Anfang an in Mädchen und Jungen.

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Flüchtlinge bauen die Gesellschaft um – selbstverständlich

Max Weber hat es geahnt: „Das Selbstverständliche wird am wenigsten gedacht.“

Selbstverständlich produzieren wir Güter, die wir weltweit verschiffen. Selbstverständlich besprechen wir uns mit Kollegen in anderen Ländern. Und selbstverständlich übernehmen wir Konzepte, die sich im internationalen Kontext bewährt haben. Weniger selbstverständlich scheint für einige Europäer die humanitäre Antwort auf die derzeitige Flüchtlingskrise zu sein.

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Das Gute sehen

Feministinnen lesen in den Medien die Aspekte heraus, die frauenfeindlich sind, sein könnten oder so scheinen. Zum Beispiel die Berichterstattung über den jährlichen Equal Pay Day. Oder die Neuigkeiten zum Girls Day. Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern, die Situation der Alleinerziehenden oder der weiblichen Führungskräfte. Immer lesen wir die Benachteiligung von Frauen heraus.

Dann las ich einen Artikel in der Zeit. Über den Fluch der Rente.

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Die neuen Männer

… besuchen Krabbelgruppen und singen dort jeden Liedtext laut und auswendig mit.

… leiten als Übungsleiter die Turnstunde, bei der die eigenen Kinder mitturnen.

… sind im Elternbeirat ihres Kindergartens und organisieren Flohmärkte, Sommerfeste und St. Martins-Umzüge.

… nehmen ein Jahr Elternzeit – ohne erwerbstätig zu sein.

… arbeiten weniger.

… gehen mit ihren Kindern zum Kindergeburtstag, zum Kinderturnen, in den Zoo und ins Schwimmbad.

… fiebern bei jeder Herausforderung mit, vor der ihr Kind steht.

… bringen ihren Kindern etwas bei – und zwar gerne.

… kochen, backen, wickeln, lesen vor, putzen und nähen – ist doch klar!

Ich bedaure sehr, dass ich nur Beispiele, keine Selbstverständlichkeiten, genannt habe. Beim Kinderarzt muss sich dieser Typus Mann deshalb fragen lassen, ob er das denn überhaupt schaffe – das Kind aus- und anziehen. Oder die Abendverabredung einer Mutter fragt ganz bestürzt, wer denn gerade auf die Kinder aufpasse. Die beliebten ungefragten Tipps zur Kindererziehung – bekommt selbstverständlich kein Mann zu hören.

Ich bedaure diejenigen Mütter, die meinen, ihr Kind könne nicht ohne sie. Und ich bedaure unsere Gesellschaft, die in die Mutterrolle so viele Erwartungen legt, dass die Mütter selbst meinen, sie seien das Beste, was ihrem Kind passieren könne.

Wie schön ist es, wenn frau sich keine Sorgen macht, wenn der neue Mann mit seinen Kindern zum Kinderarzt geht, sie ins Bett bringt oder die Kinder schlichtweg erzieht. Denn dieser neue Mann steht gleichberechtigt in Haushalt und Kindererziehung neben seiner Frau. Genau so soll es sein.

Ich liebe unsere neuen Männer! Und die Kinder lieben sie noch viel mehr. Meine These geht sogar soweit, dass ich sage: Mit diesen neuen Männern wachsen die glücklichsten Kinder aller bisherigen Generationen heran. Und ich bin froh, dass es sie gibt. Nur meine ich, dass es noch zu wenige von ihnen gibt.

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