Archive of ‘arbeiten’ category

Krank sein und trotzdem arbeiten

Wer Dienstauto und Diensthandy hat, kann jederzeit für seine Kunden verfügbar sein. Wer im Home-Office arbeitet, der kann abends E-Mails beantworten. Neu ist: Wer krank ist, der kann arbeiten. Das meint ein Gutachten des Sachverständigenrats Gesundheit. Die Ausgaben der Kassen für Krankengeld seien zu hoch. Und wer krank sei, der könne auch teilweise arbeitsfähig sein, heißt es im Gutachten. Nachdem die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit längst aufgeweicht sind und die Arbeit das Familienleben dominiert, wird nun die Krankmeldung attackiert.

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Was Frauen wollen – ein Erklärungsversuch

Frauenquote, Girl‘ s Day oder MINT-Kampagne – noch nie gab es so viel Frauenförderung wie heute. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und gute Bildungsabschlüsse – noch nie waren die Rahmenbedingungen für Frauen so gut. Doch eine Frau im Vorstand oder als Chefin? Fehlanzeige! Woran liegt es eigentlich, dass so wenige Frauen in Führung gehen?
 
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voll-zeit-nahe-teil-zeit

EPD Logo mit BPW-Zeile 120104 schwarz

GenderPayGap_Mind. 21 Prozent Ungerechtigkeit (pdf) von Angelika Knop

Bilanz einer Mutter:

– Bruttolohnverlust bei Erwerbsunterbrechung: 80.000 Euro (keine Auszeit, drei Jahre Teilzeit) und fast 200.000 Euro (drei Jahre Auszeit, drei Jahre Teilzeit).

– Die Equal Pay Day-Kampagne 2014 bringt das Forschungsergebnis auf den Punkt: „… und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“.

Der Weg einer Mutter:

Ziel muss vollzeitnahe Teilzeit sein. Grund: bessere soziale Absicherung, auskömmlicheres Einkommen, Zugang zu Kompetenz entsprechenden Arbeiten, Karriereperspektiven.

Voraussetzung: ausreichende Kinderbetreuungsangebote, passende Infrastruktur, familienfreundliche Unternehmen, gerechte Besteuerung.

Der Schlüssel: Aushandlungsergebnisse auf Paarebene und Unterstützung durch den Partner (ab und an der Partnerin). — Sheryl Sandberg lässt grüßen ;-)

Handlungsempfehlung: Berufliche Ziele in Partnerschaft und Arbeitswelt mutig vertreten.

Und hier die lange Version als Video und mit Belegen satt . Es lohnt sich!

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Irgendwann erwischt es alle

Heute habe ich bei Facebook gesehen, dass eine Bekannte von mir ein Kind bekommen hat. Selbstverständlich habe ich ihr meine Glückwünsche ausgesprochen. Zum Nachdenken hat mich trotzdem gebracht, dass ich dabei kurz überlegt habe.

Ich habe zwar „Herzlichen Glückwunsch!“ als Kommentar geschrieben. Aber eigentlich habe ich gedacht: Wow, du hast ein Kind bekommen! Ich dachte, dass du dich nicht so früh abhängig machen wirst und noch dein Berufsleben ausleben wirst.

Sie sah echt gut aus, trotz Schlafmangel … Und geschrieben hätte ich fast: Willkommen im Hamsterrad!

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