Archive of ‘arbeiten’ category

Machen, was die Mehrheit erwartet

Wenn Menschen Eltern werden, ist das eine enorme Lebensumstellung. Meist kehren sie durch dieses Ereignis zurück zur klassischen Arbeitsteilung: 70 Prozent der Mütter arbeiten in Teilzeit, bei den Vätern sind es nur 6 Prozent. Dabei zeigen Studien, dass Frauen gerne ihre Arbeitszeit erhöhen und Männer gerne weniger arbeiten würden. Die Frage ist: Warum kommen Väter ihrem Wunsch nicht nach, obwohl sie einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeit haben?

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#muttertagswunsch und #vatertagswunsch – Was wir uns wünschen

„Mütter und Väter machen bessere Arbeit!“ sagt Jutta Rump, Professorin für Personalmanagement. Warum sich Familienfreundlichkeit für Unternehmen finanziell lohnt, erklärt sie in einem Artikel auf FAZ net. Der Zeitpunkt für die Realisierung für einen #vatertagswunsch und #muttertagswunsch ist günstig!

Hier meine Wünsche und die einiger anderer twitternder Mütter und Väter, die auch meine Wünsche sein könnten: (mehr …)

Gedanken zum Tag der Arbeit

Am Sonntag ist Tag der Arbeit. Dieser Feiertag geht auf die Arbeiterbewegung zurück, die für den Achtstundentag kämpfte. „Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen und acht Stunden Freizeit und Erholung“, so ihr Slogan.

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Offener Brief an den Karlsruher Gemeinderat

Sehr geehrte Stadt­­rä­tin­­nen und Stadträte,

ich möchte Sie gerne fragen, wie viel Geld Sie in die Hand nehmen müssen, um arbeiten gehen zu können? Mein Mann und ich müssen 500 Euro jeden Monat für die Kinderbetreuung unserer beiden Kinder im Alter von 2 und 3,5 Jahren bezahlen, damit wir einer Erwerbsarbeit nachgehen können. Und ich frage mich, warum kinderlose Menschen keine 500 Euro in die Hand nehmen müssen, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Hier sehe ich eine große Gerechtigkeitslücke.

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Seid unbequem!

Wie hoch ist der Frauenanteil in der Belegschaft? Wie hoch in Führungspositionen? Wie verändert er sich? Was tut das Management, um Vielfalt zu fördern? Mit diesen Fragen konfrontiert das Bündnis „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“ Unternehmensführer auf Hauptversammlungen der EuroStoxx50-Unternehmen. Denn wer eine Aktie besitzt, hat dort Rederecht. Das nutzt das Bündnis, um für Gleichberechtigung in den Unternehmen zu kämpfen. Eine Taktik mit guten Kosten-Nutzen-Werten, weil sie bei so manchen Unternehmenslenkern ein Aha-Erlebnis auslöste oder Druck erzeugte.

Warum nicht also nachmachen? Wenn Sie in Ihrem Unternehmen mit etwas unzufrieden sind, dann zögern Sie nicht, diese Missstände anzuprangern. Rücken Sie mit unbequemen Fragen ein Problem ins Bewusstsein. Auch wenn Sie „nur“ einen Gedankenanstoß auslösen. Fragen Sie zum Beispiel Ihren Betriebsrat, wie er unverhältnismäßig hohe Boni an Manager begründet. Warum wird der Bau einer Betriebskita zwar diskutiert, aber nicht vorangetrieben? Oder konfrontieren Sie Ihren Vorgesetzten oder Vorgesetzte mit der Frage, weshalb sich das Unternehmen trotz satter Gewinne nicht um faire Produktionsbedingungen in den Zulieferfirmen bemüht?

Übrigens haben die Aktionärinnen des Bündnisses durch ihr Nachfragen erfahren, dass es um die Vielfalt in spanischen Unternehmen eigentlich ganz gut steht. Seit 2007 gibt es dort nämlich eine Frauenquote von 40 Prozent für die Aufsichtsräte. Mit dieser Guerilla-Taktik erfährt man also auch Neues – und manchmal vielleicht sogar Inspirierendes.


 

Und hier findet ihr den Link zum genialen Projekt “Women Shareholders Demand Gender Equality“

Was 2015 los war – ein Rückblick mit Ausblick

„Neue Talente.“ nannte der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan die Flüchtlinge. „Das ist doch wunderbar!“ meinte er zur Chance in der Krise. Daimler-Chef Dieter Zetsche ging weiter und redete von den Flüchtlingen, die die „Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder“ sein könnten. Letzte Woche hat der einmillionste Flüchtling die Grenze nach Europa überschritten (ohne Balkan-Flüchtlinge mitgerechnet). „Flüchtlinge“ ist auch zum Wort des Jahres 2015 gewählt worden. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt jedes Jahr Wörter und Wendungen, die das Jahr aus politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht sprachlich bestimmt haben.

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Krank sein und trotzdem arbeiten

Wer Dienstauto und Diensthandy hat, kann jederzeit für seine Kunden verfügbar sein. Wer im Home-Office arbeitet, der kann abends E-Mails beantworten. Neu ist: Wer krank ist, der kann arbeiten. Das meint ein Gutachten des Sachverständigenrats Gesundheit. Die Ausgaben der Kassen für Krankengeld seien zu hoch. Und wer krank sei, der könne auch teilweise arbeitsfähig sein, heißt es im Gutachten. Nachdem die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit längst aufgeweicht sind und die Arbeit das Familienleben dominiert, wird nun die Krankmeldung attackiert.

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Was Frauen wollen – ein Erklärungsversuch

Frauenquote, Girl‘ s Day oder MINT-Kampagne – noch nie gab es so viel Frauenförderung wie heute. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und gute Bildungsabschlüsse – noch nie waren die Rahmenbedingungen für Frauen so gut. Doch eine Frau im Vorstand oder als Chefin? Fehlanzeige! Woran liegt es eigentlich, dass so wenige Frauen in Führung gehen?
 
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voll-zeit-nahe-teil-zeit

EPD Logo mit BPW-Zeile 120104 schwarz

GenderPayGap_Mind. 21 Prozent Ungerechtigkeit (pdf) von Angelika Knop

Bilanz einer Mutter:

– Bruttolohnverlust bei Erwerbsunterbrechung: 80.000 Euro (keine Auszeit, drei Jahre Teilzeit) und fast 200.000 Euro (drei Jahre Auszeit, drei Jahre Teilzeit).

– Die Equal Pay Day-Kampagne 2014 bringt das Forschungsergebnis auf den Punkt: „… und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“.

Der Weg einer Mutter:

Ziel muss vollzeitnahe Teilzeit sein. Grund: bessere soziale Absicherung, auskömmlicheres Einkommen, Zugang zu Kompetenz entsprechenden Arbeiten, Karriereperspektiven.

Voraussetzung: ausreichende Kinderbetreuungsangebote, passende Infrastruktur, familienfreundliche Unternehmen, gerechte Besteuerung.

Der Schlüssel: Aushandlungsergebnisse auf Paarebene und Unterstützung durch den Partner (ab und an der Partnerin). — Sheryl Sandberg lässt grüßen ;-)

Handlungsempfehlung: Berufliche Ziele in Partnerschaft und Arbeitswelt mutig vertreten.

Und hier die lange Version als Video und mit Belegen satt . Es lohnt sich!

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